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Ausbildung: Was ist uns wichtig bei der Ausbildung? Hund und Hundeführer sollen ein eingespieltes Team bilden, bei dem beide Seiten dem Gegenüber vertrauen und mit ihrem Zusammenleben zufrieden sind. Viel Geduld, eine ruhige, aber konsequente Erziehung von Anfang an sind die Basis. Viel zu oft sieht man Hundeführer, die sehr laut und mit zu viel Druck agieren, worunter das Vertrauen und der Spaß leiden. Manche bezeichnen es als Magie, wenn sie einem Team zusehen, das ohne Worte, nur mit Handzeichen oder Pfeife agiert und dabei noch einen riesen Spaß haben. Es ist aber keine Magie, es ist nur ein individuell angepasstes Training, das auf logischen Schritten aufbaut. Ganz wichtig ist auch, seinen Hund zu lesen. Was sagt er mir durch seine Körper- haltung, kann er das von ihm Geforderte nicht oder will er es nicht können? Auch die gesteckten Ziele muß man auf den Hund anpassen. Ist er überhaupt in der Lage die Ziele zu erreichen, ist dies der richtige Trainingsaufbau für meinen Hund? Speziell beim Hundesport sieht man immer wieder Hundeführer, die sich mit falschem Ehrgeiz über ihren Hund definieren wollen. Mit dem Ergebnis, dass das Team nicht funktioniert und einer von beiden sehr unzufrieden ist. Der Gedanke, dass die Ausbildung nur auf dem Hundeplatz oder im Training statt- findet, ist falsch. Ausbildung findet immer dann statt, wenn man sich mit seinem Hund beschäftigt. Sei es beim Füttern, beim Spaziergang oder im Training. Er hat immer das umzusetzen, was man von ihm verlangt. Davon profitiert zum Einen der Hundeführer, da er mit einem gut erzogenen Hund viel relaxter durchs Leben gehen kann, und zum Anderen der Hund, da guter Grundgehorsam automatisch viel Frei- heit beim Spaziergang bedeutet. Der Hundeführer muß zum Mittelpunkt im Leben des Hundes werden, nicht andere Hunde oder sonstige „Verführungen“. Und da werden, unserer Meinung nach, oft- mals schon im Welpenalter Fehler gemacht. Der Hund wird in die Welpenspiel- stunde gesteckt, in der er die ganze Zeit mit Artgenossen spielt, Ziel dabei ist eine gute Sozialisierung. Das Ergebnis ist genau das Gegenteil: Dominante Hunde finden immer einen zum Unterwerfen und werden in ihrer Dominanz bestätigt. Sensible, unsichere Hunde finden immer einen der stärker ist und bekommen ständig Druck. Außerdem nimmt der Hund aus der Spielstunde Folgendes mit: Immer wenn ich andere Hunde sehe, darf ich mit ihnen spielen, Herrchen oder Frauchen sind egal, ich will toben. Nichts gegen spielende Hunde, aber Hunde- ausbildung beginnt ab dem Tag des Einzugs beim neuen Hundeführer. Beides ist wichtig für den Hund, Spiel und Ausbildung, aber zum richtigen Zeitpunkt. Gerne helfen wir ihnen bei der Ausbildung ihres Hundes. Bei Bedarf kontaktieren sie uns bitte. |